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pinkwashing

Im Juni der Regenbogen im Logo, im Juli die Spende an eine Partei, die queere Rechte bekämpft. Pinkwashing ist keine Meinung, sondern ein prüfbarer Widerspruch zwischen Bekenntnis und Handeln.

Wie prüft man das?

An vier Fragen: Wen beschäftigt das Unternehmen zu welchen Bedingungen? Wohin gehen die Parteispenden? Gilt das Regenbogenlogo auch in Ländern, in denen es Ärger macht? Und was passiert nach dem 30. Juni?

Gilt das nur für Unternehmen?

Nein. Auch Parteien und Staaten betreiben es – etwa, wenn queere Rechte im Inland als Beweis für Fortschritt vorgezeigt werden, um Kritik in anderen Bereichen abzuweisen.

Ist Sponsoring dann grundsätzlich falsch?

Nein. CSD / Prides kosten Geld, und ohne Geldgeber wären viele kleiner. Der Unterschied liegt darin, ob ein Unternehmen die Community unterstützt oder sich mit ihr schmückt – und das lässt sich an den vier Fragen oben feststellen.

Auch dazu: CSD / Pride, queer, Politik, Medien

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