Foto: ZDF / Dirk Bartling.
Crazy in love: Evelyn Küpper (Saskia Vester, l.) und Toni Meissner (Michaela May, r.)
Seichte Kost mit guter Botschaft. Die Serie „Das Traumschiff“ hält an Ostersonntag (5. April 20:15 Uhr im ZDF oder schon jetzt als Stream) für sein Publikum eine besonders rührende (lesbische!) Liebesgeschichte auf Island bereit:
Darum geht es: Evelyn Küpper (Saskia Vester) begegnet auf der Insel aus Eis und Feuer völlig unerwartet ihrer großen Jugendliebe Toni (Michaela May) wieder. Gemeinsam mit ihrer Enkelin Ronja (Rosa von Lobenstein) unterwegs, wird Evelyn auf einem Pferdehof jäh von der Vergangenheit eingeholt – und von Gefühlen, die nie ganz verschwunden sind. Obwohl ihr Leben erfüllt scheint, bleibt die Ahnung, dass etwas – oder jemand – gefehlt hat. Zwischen den beiden Frauen liegt sofort wieder dieses leise Knistern, eine Vertrautheit, die die Jahre mühelos überbrückt. Im emotionalen Höhepunkt entlädt sich die aufgestaute Sehnsucht in einem leidenschaftlichen Kuss, der ihre einstige Liebe neu entfacht. Hach!
Saskia Vester: „Ich finde es super, dass ‚Das Traumschiff‘ sich auch solchen Themen widmet und die Zuschauer auf eine emotionale Reise mitnimmt. ‚Das Traumschiff‘ ist dafür eine ideale Bühne“, lobt die Schauspielerin nicht nur die emotionsgeladene Handlung, sondern auch deren gesellschaftliche Relevanz. Wir als Gemeinschaft müssten allerdings noch den ein oder andere Schritt gehen: „Ich glaube, dass wir auf einem guten Weg sind. Es geht grundsätzlich um eine ‚Enttabuisierung‘. Hier sind wir heute schon deutlich weiter als noch vor ein paar Jahren. In meiner Jugend herrschte leider noch ein anderer Ton. Mittlerweile hat sich in puncto Offenheit einiges verändert. Wir sind aber noch lange nicht am Ziel angekommen. Veränderung braucht Zeit. Es geht auch um einen Generationswechsel. Bis wirklich alle ein Umdenken vollziehen, dauert es einfach eine Weile.“ www.zdf.de
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