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Lesbische Leben werden doppelt übergangen: als Frauen und als Nicht-Heterosexuelle. Das zeigt sich beim Gehalt, in der Gesundheitsversorgung, im Abstammungsrecht und in der Frage, wessen Geschichte erzählt wird.

Was heißt doppelt übergangen?

Frauen verdienen weniger, und zwei Frauen zusammen entsprechend noch weniger – im Alter schlägt das als Rente durch. In der Vorsorge werden lesbische Frauen seltener nach dem gefragt, was sie betrifft. Und in der Geschichte der Community steht die schwule Erzählung meist vorn.

Was kostet die Familienplanung?

Zwei Frauen zahlen die Kinderwunschbehandlung häufig selbst, weil die Kostenübernahme an Konstellationen hängt, in die sie nicht passen. Danach folgt die Stiefkindadoption für die zweite Mutter – ein Verfahren, das heterosexuelle Paare nicht durchlaufen.

Was steht hier?

Porträts und Berichte über Frauen, die Frauen lieben, über die Räume, die sie sich selbst gebaut haben, über lesbische Geschichte und über die Frage, wo lesbische Interessen in queeren Bündnissen bleiben.

Auch dazu: LGBTIQ*, Familie, FLINTA*, reproduktive Gesundheit

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