Bild: Georg Weise – „Verbrannter Garten I“, 2025 / 2026 Mecklenburg, je 60 x 50 x 4 cm
Der Berliner Maler Georg Weise präsentiert mit seiner neuen Ausstellung „Trost“ eine Werkgruppe, die sich intensiv mit innerer Einkehr, Naturverbundenheit und zwischenmenschlicher Nähe auseinandersetzt. Die Ausstellung ist vom 10. April bis 16. Mai in der BrotfabrikGalerie in Berlin-Weißensee zu sehen und versammelt – mit wenigen Ausnahmen – vor allem aktuelle Arbeiten des Künstlers.
Im Zentrum der gezeigten Werke steht ein leiser, zugleich kraftvoller Zugang zur Welt: Hingabe an das eigene Selbst, an Bäume als lebendige Gegenüber und an noch universellere Formen der Umarmung. Diese Motive erscheinen bei Georg Weise nicht als bloße Darstellungen, sondern als malerische Annäherungen an Zustände des Verbundenseins. Natur wird dabei nicht nur als äußere Landschaft verstanden, sondern als Resonanzraum innerer Empfindungen.
Der Ausstellungstitel „Trost“ verweist über die Bildinhalte hinaus auf eine grundlegende Dimension des künstlerischen Prozesses. Trost zeigt sich hier als etwas, das im Akt des Malens selbst entsteht – als Möglichkeit der Selbstvergewisserung und Sammlung. Zugleich eröffnet sich diese Erfahrung auch den Betrachtenden: Die Bilder laden dazu ein, innezuhalten, sich einzulassen und eine eigene Form von Ruhe oder Verbundenheit zu finden. Georg Weises Malerei bewegt sich damit an der Schnittstelle von persönlicher Erfahrung und universeller Gültigkeit. Seine Arbeiten sprechen leise, aber eindringlich – und entfalten gerade in ihrer Zurückhaltung eine nachhaltige Wirkung.
10. April bis 16. Mai, Georg Weise: „Trost“, BrotfabrikGalerie, Caligariplatz 1, Berlin, täglich 11 bis 20 Uhr, www.georgweise.de
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