Foto: M. Rädel
Berlin, Ukraine
Im Mai macht die europäische Ausstellungstour, eine Zusammenarbeit zwischen J. Lester Feder und der Queeren Nothilfe Ukraine, „The Queer Face of War: Portraits and Stories from Ukraine“ in Berlin Station.
Der preisgekrönte amerikanische Journalist ukrainischer Herkunft und Fotograf präsentiert am 19. Mai in der Bundesstiftung Gleichstellung (Karl-Liebknecht-Straße 34, Berlin) von 18 bis 20:30 Uhr seine umfassende „visuelle und mündliche Geschichte“ einer LGBTIQ*-Community in Putins Angriffskrieg gegen die Ukraine. Tragische Momente und Bilder, die aufrütteln, bewegen und trotzdem Mut machen, sich nicht runterkriegen zu lassen.
Im Vorwort zu Ausstellung äußert sich dazu Olena Shevchenko, TIME's Woman of the Year 2023 und Geschäftsführerin von Insight Ukraine: „Wir wollen gesehen werden – von anderen Ukrainer*innen, die angesichts russischer Homophobie die Rechte queerer Menschen zunehmend unterstützen, und von Menschen auf der ganzen Welt, die ihre eigenen Kämpfe gegen Kräfte führen, die die Demokratie zertreten wollen. Das ist ein Kampf, den J. Lester Feder nur zu gut kennt. The Queer Face of War ist ein Portrait des Kampfes für unsere grundlegenden Werte angesichts des Autoritarismus.“
Während autoritäre Strömungen in Europa zunehmend die russische Anti-LGBTIQ*-Propaganda übernehmen, setzt dieses queere Projekt ein mutiges Zeichen für Widerstand, Zusammenhalt und die Stärke visueller wie sprachlicher Ausdrucksformen. Sichtbarkeit von Queers bedeutet mehr als bloße Repräsentation, sie ist Ausdruck von Solidarität und zugleich ein Gradmesser für den Zustand einer Demokratie. www.thequeerfaceofwar.com, www.queere-nothilfe-ukraine.de
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