Foto: N. Santini
„Upside Down“ war 1980 ein weltweiter Disco- und Charthit für die legendäre Diana Ross. Jetzt, 2026, wurde er von Cascada und Felix Jaehn ** bearbeitet. Und heißt nun „boy you turn me“.
Das Ergebnis überzeugt leider nicht so wirklich. Das Original war eine treibende Fusion aus Disco, Funk und Pop. Die neue Version klingt – bei aller Liebe zur Kunst und allem Respekt gegenüber den Künstlerinnen – wie KI-Dance, der im Fitnessstudio läuft. Für Hörerinnen, die das Original – trotz seiner Verwendung in der Netflix-Erfolgsserie „Stranger Things“ – nicht kennen, ist es aber wahrscheinlich ein Spaß.
** 2024 outete sich Felix Jaehn als nicht-binär und nutzt seitdem den Namen Fee sowie alle Pronomen. Für das Musikprojekt „Felix Jaehn“ werden jedoch weiterhin der Geburtsname sowie die Pronomen er/ihn und sie/ihnen verwendet.
Foto: Universal Music
Diana Ross
Über Diana Ross: Die am 26. März 1944 geborene US-Sängerin war bis 1969 die Frontfrau der Girlgroup The Supremes („Stop! In the Name of Love“, „You Can't Hurry Love“, „Someday We'll Be Together“, „Where Did Our Love Go“ …). Das Trio bescherte dem Label Motown Records aber nicht nur große Hits, sondern trug auch wesentlich dazu bei, schwarze Künstler*innen im US-Fernsehen der 1960er sichtbarer zu machen.
Ihre internationale Solokarriere nahm Diana in den 1970er-Jahren auf, bis heute gehen über sechzig Chart-Erfolge auf ihr Konto, zum Beispiel „Ain't No Mountain High Enough“, „Muscles“, „Theme from Mahogany (Do You Know Where You’re Going To)“, „Chain Reaction“ (mit den Bee Gees), „Not Over You Yet“ und „I'm Coming Out“ ***. Auch als Schauspielerin feierte Diana Ross Erfolge, für „Lady Sings the Blues“ etwa gab es einen Golden Globe. 2024 wurde sie zudem zum Gesicht der Frühjahrskollektion von Yves Saint Laurent.
*** zusammen mit Chic
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