Foto: E. Bogachova
Eine der wichtigsten Protagonistinnen der queeren Community Berlins ist auch eine leidenschaftliche Sängerin: Kaey. Daran lässt uns die Künstlerin nun einmal mehr teilhaben.
„Lieb(es)lingsLieder“ heißt das neue Werk, das Kaey gemeinsam mit José aufgenommen hat, zu erwerben ist es hier: www.kaey.net. Auf dem Coveralbum widmen sich die beiden Lieder deutscher Sängerinnen und Komponistinnen – und damit Künstlerinnen, die Kaey musikalisch schon lange begleiten. Unsere Anspieltipps sind die Eigenkomposition „Tanz mit mir“ und „Fett“ (im Original von Edda Schnittgard).
„Seit vielen Jahren bin ich Fan von Joy Denalane, Balbina und Miss Platnum. Mit Lisa Bassenge verbindet mich eine musikalische Freundschaft. All diese Künstlerinnen sind großartige Songwriterinnen, die mich mit ihrer Kunst berühren“, erzählt Kaey. „Das Album ist eine Hommage an großartige Talente und großartige Frauen!“
Das Album wird am 8. November in der Wabe in Berlin (Schönfließer Str. 7) präsentiert, los geht es um 19 Uhr, mit dabei ist dann auch Erik Leuthäuser. Biografisches: Kaey ist Autorin, Sängerin, Künstlerin und eine feste Größe der queeren Berliner Szene. Geboren 1979 in Halle (Saale), hat sie schon früh ihre Stimme gefunden – nicht nur auf der Bühne. Als Autorin schrieb sie unter anderem für blu, TUSH und weitere Stadtmagazine und kennt die Berliner Szene damit nicht nur aus der Perspektive des Rampenlichts. Das Rampenlicht selbst liegt ihr allerdings mindestens genauso gut. Wer nachts durch die queere Berliner Clubwelt zieht, begegnet Kaey mit etwas Glück bei „Chantals House of Shame“ oder bei „QUEER & FRIENDS“ – dort, wo es gerne laut, glamourös und ein bisschen exzentrisch werden darf. Mit ihrer Soulstimme gehört sie seit Jahren zu den bekannten Gesichtern der Berliner LGBTIQ*-Szene. Tagsüber arbeitet sie bei der Bundesstiftung Gleichstellung, wo sie sich für gesellschaftliche Fairness und Gleichstellung engagiert. Ein Job mit Haltung – und damit durchaus passend zu einer Künstlerin, die ihre Stimme nicht nur musikalisch einsetzt.
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