Als Musikerin unterstützt sie offen die LGBTIQ*-Community. Über den CSD sagte Nina Hagen uns einmal: „CSD ist eine menschenrechtspolitische Veranstaltung und gehört auf die Straße!“
Im Frühling, am 26. März 2026, erscheint das neue Album von Nina Hagen. Aber schon jetzt gibt es ein erstes Lied aus „Highway to Heaven“ auf die Ohren.
„Somebody Prayed for Me“ ist ein ziemlich punkiger Song, der textlich stark vom Gospel geprägt ist – ein Spagat, den wohl nur eine Sängerin wie Nina Hagen so überzeugend hinbekommt. Diese Spannung zwischen spiritueller Botschaft und rebellischer Attitüde wirkt zunächst widersprüchlich, entfaltet aber gerade dadurch ihre besondere Kraft. Es ist ein Balanceakt zwischen Glauben und Provokation, zwischen Inbrunst und Ironie.
Nina Hagen wurde am 11. März 1955 in Berlin-Friedrichshain geboren und ist bis heute eine echte Ikone. In den 1970ern wurde sie als „Punkrockröhre“ bekannt und sorgte mit ihrer wilden, unangepassten Art in vielen TV-Shows für Aufsehen. In den 1980ern arbeitete sie erfolgreich mit Giorgio Moroder zusammen, in den 1990ern landete sie mit „Solo“ gemeinsam mit Thomas D. einen Hit. 2010 erschien ihr sehr erfolgreiches Gospel-Album „Personal Jesus“. Auch im Kino war sie zu sehen, etwa 2004 in „7 Zwerge – Männer allein im Wald“. Doch Nina Hagen ist mehr als nur laut und schrill. Heute beschreibt sie sich selbst als nachdenklich und vielschichtig – jemand, der sich nicht gern festlegen lässt. Haltung und Tiefe sind ihr wichtiger als reine Show. 2022 meldete Nina Hagen sich mit dem Album „Unity“ zurück, gemeinsam mit Gästen wie Liz Mitchell von Boney M. und Lene Lovich. 2026 folgt nun ein (2.) Gospel-Rock-Punk-Mix auf Albumlänge: „Highway to Heaven“. Nina Hagens musikalische Himmelfahrt!
Mit dem Klick auf das Video stimmst Du diesen Datenschutzbestimmungen von YouTube zu
