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Ein schwules Paar produziert Pornos: Zwischen Selbstbestimmung, Sichtbarkeit und Business. Was für viele noch immer ein Tabuthema ist, wird für Tim und Julian von BLESH zu einer selbstbestimmten Karriereentscheidung. Ein schwules Paar, das gemeinsam Pornos produziert, steht exemplarisch für einen Wandel in der Darstellung von Sexualität, Beziehungen und Arbeit im digitalen Zeitalter. Die Beziehung der beiden ist Teil des öffentlichen Auftritts, aber nicht vollständig öffentlich. Private Grenzen bleiben bestehen. Doch an denen konnten wir etwas rütteln, denn die beiden Kerls verrieten uns ihre drei Lieblingsmusiker*innen. Hier sind die STARTIPPS.
Julian Blesh mag: „Rihanna ist für mich eine Künstlerin, die Popmusik klar, präzise und zeitgemäß umsetzt. Sie versteht es, Trends aufzugreifen, ohne beliebig zu wirken, und verleiht ihren Songs eine eigene Handschrift. Ihre Präsenz ist zurückhaltend selbstbewusst, ihre Musik zugänglich, aber nicht austauschbar. Das macht sie für mich langfristig relevant.“
Tim Blesh liebt: „Rosenstolz berührt mich, weil ihre Musik Gefühle zulässt, ohne sie zu erklären oder zu entschuldigen. Die Texte sind offen, verletzlich und gleichzeitig stark – sie geben Dingen eine Stimme, die man oft nur schwer in Worte fassen kann. In ihren Liedern finde ich Trost, Wiedererkennung und das Gefühl, verstanden zu werden. Genau deshalb bedeuten mir Rosenstolz so viel.“
Und die finden beide als BLESHCOUPLE super: „Lady Gaga bedeutet uns viel, weil sie zeigt, dass Anderssein keine Schwäche ist, sondern eine Stärke. Ihre Musik ist mutig, verletzlich und kompromisslos ehrlich – sie gibt uns das Gefühl, so sein zu dürfen, wie wir sind. In ihren Songs und Auftritten finden wir Empowerment, Trost und den Mut, zu uns selbst zu stehen. Lady Gaga ist für uns nicht nur Pop, sondern Haltung.“
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