Viele Berliner über 30 verbinden mit dem Café Moskau am Alexanderplatz inzwischen legendäre Partynächte zu satten House-Beats. Große DJ-Namen poppen vor dem inneren Auge auf: Bürger P., Divinity aber auch Erinnerungen an wilde Glitzer-Diven wie Melli Magic, Polla Disaster und die beiden Klub Kids, die zur Jahrtausendwende auf so vielen Gästelisten thronten.
Es waren die sonntäglichen GMF-Partys von Bob Young, die hier einem internationalen Szene-Publikum Zerstreuung brachten. Dann gab es über ein Jahrzehnt kaum noch schwules Leben im Klub, das GMF war erfolgreich weitergezogen, das denkmalgeschützte Moskau wurde umgebaut. Ende 2013 feierte Bob erstmals wieder an alter Stelle – in einem neuen Klub, der in Sachen Soundanlage und Innenarchitektur die Messlatte GANZ hochlegt.
Klubmanager Florian Preuß ist stolz auf die edlen und doch szenigen Räume, die mit ausgefallenen Wand- und Lichtinstallationen („Die Wand wickelt sich bei Bedarf um die beiden Säulen!)“ den perfekten Rahmen für edles Abfesten bilden. Erwähnenswert ist auch der Scherenschnitt von Berghain-Türsteher Sven Marquardt, der den Flur bewacht. Praktisch und klasse vom Design ist die Bar in der Mitte des großen Klubraums. Und die verspiegelten Toiletten!
AVENUE, CAFÉ MOSKAU, KARL-MARX-ALLEE 34, S U ALEXANDERPLATZ, WWW.AVENUE-BERLIN.COM