Der Macher der Party „Madonnamania“, DJ Kenny Dee. Hier erfährst du mehr über ihn und besonders etwas über seinen Party- und Musikgeschmack.
WIE KAMST DU ZUM DJ-JOB? Im Grunde wie die Jungfrau zum Kinde. Damals gab es noch den legendären Club 69 und ich legte Schlager auf. Bald schon entwickelte sich meine große Liebe zur House-Musik. Durch emsiges Üben und die Auseinandersetzung mit diversen Musikstilen hat sich das über die Jahre entwickelt.
WAS HEBT DICH ALS DJ VON ALL DEN ANDEREN AB? Ich versuche immer, die Stimmung im Raum aufzugreifen und in Form von Musik durch die Boxen zu pressen. Das ist schon etwas anderes, als nur die Top 10 rauf und runter zu spielen.
GIBT ES BESTIMMTE LIEDER, DIE IN EINER PARTYNACHT SEIN MÜSSEN? Nein. Jede Partynacht ist anders und auch die Titelauswahl.
DU VERANSTALTEST MIT DER „MADONNAMANIA“ DIE WOHL ERSTE IKONENPARTY IN BERLIN. WIE BIST DU DAMALS AUF DIE IDEE GEKOMMEN? Na ob es die erste ist, weiß ich nicht, aber ich glaube, es ist mit Abstand die beste. Nachdem vor zehn Jahren der 30. Geburtstag von DJ Modeopfer unter dem Motto „MADONNAMANIA“ ein großer Erfolg war, haben wir entschieden, es wieder zu machen. Da habe ich mich angeboten, die Partyreihe zu starten – und es hat geklappt.
WELCHE DREI LIEDER VON MADONNA SIND DIR GANZ, GANZ WICHTIG? Erstens „Like a Prayer“ – Mein liebster Song aus ihrer frühen Zeit. Zweitens „I’m So Stupid“ – eine großartige Komposition von Mirwais. Und zu guter Letzt als dritter Song „She’s Not Me“ – toller Beat und ein super Text.
IST DIE MADONNAMANIA DEINE VISION EINER PERFEKTEN PARTY? Ja! Die Mischung an Musik, den Gästen und der Inszenierung des SchwuZ machen sie dazu. Und damit das so bleibt, arbeite ich ständig daran, sichtbare Veränderungen zu initiieren.
UND WO LEGST DU SONST AUF? Überwiegend im SchwuZ. Sonst gern auch mal im „Irrenhouse“, bei „Bollox“ und beim „Ponyclub“ in Leipzig.
DU BIST AUCH OFT IN DER PERLE BAR ANZUTREFFEN ... Wenn das Gute liegt so nah ... Es ist meine Hausbar, und gute Freunde arbeiten dort.
*Interview: Michael Rädel

