Foto: M. Rädel
Am Donnerstag wird hier wild, denn dann kommen Puddles the Pelican aka Jeremy Wade & Band in den Roten Salon der Volksbühne. Jeremy Wade ist an dem Abend sein Lieblingscharakter Puddles the Pelican. Ein Vogel, der mit seiner Band The Creatures from the Deep „im Keller eines durch die Hölle treibenden Kreuzfahrtschiffes singt und Geschichten erzählt“.
Die avantgardistischen Arbeiten der seit 2006 in Berlin lebenden Dragqueen, des queeren Punks, des Performance-Künstlers wollen zum Nachdenken anregen, denn: „sie drehen sich um queere/feministische Strategien, die relationale Ethik der Fürsorge, neoliberale Kritik und die Gewalt, die soziale Normen auf Körper ausüben“, wie das Team der Volksbühne vorab via E-Mail verrät. Los geht es bei „Cash n Prizes with Puddles and Sunny“ am 18. Januar um 20 Uhr.
Über die Volksbühne: Das 1913 im Stil der Moderne erbaute Theater hatte schon große Namen auf seinen Bühnenbrettern, Henry Hübchen zum Beispiel oder auch Corinna Harfouch sowie Helmut Berger und Ingrid Caven. Auch der Standort ist großartig: Ohne Zweifel gehört die Rosa-Luxemburg-Straße mit ihrer Bauhaus- und Kaiserzeit-Architektur zu den schönsten und interessantesten Straßen in Berlin-Mitte. Hier findet auch regelmäßig die Verleihung der TEDDY AWARDS statt. www.volksbuehne.berlin
