Foto: M. Rädel
Darum ist das Nachtleben so bedeutsam: Im schützenden Dämmerlicht der Nacht lösen sich Masken, und aus Gewohnheit wie aus modernen Ritualen treten die verborgenen Seiten des Menschen hervor.
Zur wummernden Musik, die den Puls beschleunigt und das Herz mitzieht, wagen viele, sich so zu zeigen, wie sie es am Tage niemals würden – in einer Welt, die vom grellen Licht der Vernunft ausgeleuchtet ist.Und darauf werden wir, selbst wenn in den letzten Monaten und Jahren einige Klubs schließen mussten, nicht verzichten. Das SchwuZ soll wieder auferstehen – wenn auch nicht mehr in Neukölln, was viele Berliner Klubgänger sicher freuen wird. Die Busche ist (immer wieder) zurück, und die Partys „Propaganda“ wie auch „Rose Kennedy“ erreichen gerade in Berlin-Mitte eine neue Hochform! Nicht zu vergessen sind auch erfolgreiche Selbstläufer*innen wie die technoide Party „MEMBERS“, das SO36 (Berlins (queerer) Klub mit der wohl größten Vielfalt im Programm), das Berghain und „Chantals House of Shame“ (diese Woche mit Katy Bähm, DJ Divinity, DJ Francis und Fixie) im Lokschuppen.
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