Foto: M. Rädel
Bo Larsen (links im Bild) war einer der Künstler*innen, die hier ausstellten. Hier erfährst du mehr über ihn.
Die – oft queere – Galerie nüüd.Berlin nahe der Friedrichstraße, genauer gesagt in der Kronenstraße, schließt zum 31. Oktober für immer ihre Pforten – zumindest die der Galerieräume.
„Dieser Abschied fällt mir schwer: Nach fünf intensiven und besonderen Jahren habe ich entschieden, nüüd.berlin in der Kronenstraße zum 31. Oktober 2026 zu schließen“, so Galeriebetreiber Henner Merle (im Bild oben rechts zu sehen) in einem rührenden Posting auf Social Media.
„Was bleibt, sind Erinnerungen an Ausstellungen, gemeinsame Projekte und Messen. An Kunst, die diese Räume immer wieder verändert hat. Und vor allem an die Menschen, die all das möglich gemacht haben. Danke an alle Künstler:innen für euer Vertrauen, eure Kreativität und euren Mut. An alle Sammler*innen, Freund*innen und Besucher*innen, die nüüd.berlin begleitet und unterstützt haben. Der Galerieraum schließt. Was daraus entstanden ist, bleibt.“
Berlin-Mitte war schon immer ein Ort der Veränderung. Und trotzdem schmerzt dieser Abschied. Denn nüüd.berlin war eine wirklich schöne, liebevoll geführte Galerie – ein besonderer Ort für queere Kunst, Begegnung und Sichtbarkeit. Umso trauriger ist es, dass sich ihre Türen nun für immer schließen. Danke für die schönen Momente und dafür, dass es diesen Ort gab. Ihr werdet fehlen. nüüd.berlin
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