Foto: Kai-Uwe Wellnitz
Mit seinem diesjährigen Motto „Queer minds matter – Weil Hass krank macht“ stellt der CSD Karlsruhe die psychosoziale Gesundheit queerer Menschen in den Fokus und macht klar: Diskriminierung bleibt nicht folgenlos. Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen bis hin zum Suizid – all das können die Folgen von Hass sein.
Die Organisator*innen wollen erreichen, dass niemand mit den Folgen von Ausgrenzung allein bleiben soll. Deswegen wird am ersten Juniwochenende bunt und laut demonstriert und gefeiert.
Foto: Kai-Uwe Wellnitz
Der große Demo-Zug startet am 6. Juni um 13 Uhr am Rondellplatz und endet gegen 15 Uhr wieder dort. Im Rahmen des ganztägig stattfindenden Familienfests findet um 15:30 Uhr eine politische Kundgebung auf dem Marktplatz statt. Auf dem Platz steht auch die große Bühne, die den ganzen Tag mit Travestie, Drag, Tanz, Show und Gesang bespielt wird. Diverse queere Organisationen aus der ganzen Region stellen sich mit ihren Infoständen auf der Pridemeile vor, die ebenfalls auf dem Marktplatz zu finden ist. Wer es ruhiger angehen möchte, ist auf dem Schlossplatz richtig aufgehoben. Hier bietet eine Chill-Out-Area Entspannungsmöglichkeiten mit DJ-Musik sowie Essens- und Getränkeständen.
Die Abschlussparty „Rosapark“ mit Djane Simoné steigt ab 20 Uhr im Nachtwerk. Damit aber nicht genug!
Am 7. Juni findet unter freiem Himmel das große Pride Festival auf dem Schlossplatz statt. Sommer-Vibes, bunte Beats von DJ-Acts, Chill-Out-Areas, Drinks und Street-Food sorgen für den perfekten Ausklang des CSD-Wochenendes. Die Schirmherrschaft für den CSD Karlsruhe übernimmt in diesem Jahr der Direktor des Badischen Landesmuseums, Prof. Dr. Eckart Köhne. Er sagt: „Sichtbarkeit schafft Sicherheit.“ Also los: Zieht euch bunt an und zeigt euch auf dem CSD Karlsruhe.
6. und 7.6., Karlsruhe, Samstag: 13 Uhr, Demo ab Rondellplatz, 11 – 22 Uhr: Familienfest auf dem Marktplatz, Sonntag: 12 – 22 Uhr: Pride Closing Festival auf dem Schlossplatz, csd-karlsruhe.de