Foto: Salzgeber
Szene aus dem Trucker-Thriller „On the Road – En el Camino“
Vom 10. bis 16. September wird das Queerfilmfestival zum achten Mal für eine Woche zum Schaufenster des internationalen queeren Films. Das Festival findet in 13 Städten parallel statt – darunter auch in Frankfurt und Stuttgart.
Veranstaltet wird das Festival von der Queeren Kulturstiftung, die damit einmal im Jahr das bündelt, was ihre monatliche Reihe Queerfilmnacht über zwölf Ausgaben verteilt zeigt: die aktuellsten und aufregendsten Produktionen queeren Kinos, viele davon als deutsche Erstaufführung. Wer die Festivalwoche verpasst: Viele der gezeigten Filme wandern anschließend in das reguläre Programm der Queerfilmnacht.
In Frankfurt laufen die Filme im Cinéma und im Mal seh’n Kino, in Stuttgart im Delphi Arthaus.
Foto: Salzgeber
Yo Ling in der Doku „Cooking Up Democracy“ über queeren Aktivismus in Taiwan
Das Programm 2026 reicht von zärtlich bis politisch, von Genrekino bis Dokumentarfilm.
Angekündigt sind unter anderem der Trucker-Thriller „On the Road – En el Camino“ von David Pablos, die Doku „Cooking Up Democracy“ von Monika Treut über queeren Aktivismus in Taiwan und „Skiff“, eine belgische Coming-of-Age-Geschichte über eine junge Ruderin, die sich in eine Mannschaftskollegin verliebt.
In der britischen Dramödie „Departures“ verliebt sich Benji in den muskelbepackten Fußballtrainer Jake; die geheime Affaire entwickelt sich für Benji zu einer toxischen Beziehung, weil Jake ich nicht als schwuler Mann identifiziert.
Foto: Salzgeber
Heiße Se-Beziehung wird zur toxischen Beziehung: „Departures“
Ebenfalls dabei: Die Preview von „Jim Queen“, des knalligen französischen Comic-Strips über den queeren Fitness-Influencer Jim, dessen Konzept aus den Fugen gerät, als in Paris die „Heterose“ grassiert – ein mysteriöses Virus, das schwule Männer hetero macht.
Auch „Fucking Different“ kehrt im Rahmen des Festivals zurück: Die inzwischen siebte Ausgabe der Kompilationsreihe schlägt diesmal eine Brücke zwischen unterschiedlichen queeren Generationen. *Sabine Hannakampf
10. – 16.9., Queerfilmfestival, in Frankfurt im Cinéma, Am Roßmarkt 7, und im Mal seh’n Kino, Adlerflychtstr. 6, in Stuttgart im Delphi Arthaus, Tübinger Str. 6.
Das komplette Programm und weitere Spielorte auf queerfilmfestival.net und instagram.com/queer.filmfestiv