Foto: Polina Tankilevitch, pexels.com, gemeinfrei
Unter dem Motto „Out Loud! Out Proud! – Sichtbarkeit braucht Mut“ startet die Stadt Frankfurt Mitte Juni den ihren vierten Pride Month. Gut vier Wochen wird es in der gesamten Stadt vermehrt Veranstaltungen zu queeren Themen geben – Kultur, Diskussion, Gemeinschaft. Der Pride Month mündet im Anschluss im Juli in den CSD Frankfurt.
Ziel des Frankfurter Pride Month ist es, Projekte und Initiativen zu unterstützen, die Sichtbarkeit, Sicherheit und Empowerment von LGBTIQ* in Frankfurt stärken. Das Programm des Pride Month kommt also zum größten Teil aus der Community selbst. Dafür stellt die Stadt ein Sonderförderprogramm in Höhe von insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung. Gruppen, Vereine und Initiativen können sich mit einer Aktion oder einer Veranstaltung bewerben und werden dann finanziell unterstützt.
„Mit der Sonderförderung verbindet die Stadt das Ziel, Pride nicht nur als Moment der Sichtbarkeit zu gestalten, sondern als Ausgangspunkt für langfristige Entwicklungen: für mehr Sichtbarkeit, mehr Teilhabe und eine stärkere, vielfältige Community“, heißt es in einer Erklärung der Stadt. „Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen der Sonderförderung gezielt Maßnahmen gefördert werden, die Safer Spaces schaffen, ausbauen und nachhaltig verankern – sowohl im öffentlichen Raum als auch in sozialen, kulturellen und institutionellen Kontexten“.
Organisiert wird der Pride Month von der Stabsstelle Antidiskriminierung im Dezernat von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg und von der Koordinierungsstelle LGBTIQ* im AmkA.
15.6. – 19.7., Pride Month Frankfurt, alle Veranstaltungen gibt’s auf vielfalt-bewegt-frankfurt.de/de/pride-month