Foto: Pikria Gegelia
Das Team der Queeren Lesenächte Mainz
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr starten die Queeren Lesenächte vom 27. bis 31. Mai in die zweite Runde – auf dem Programm stehen aber nicht nur Lesungen, sondern auch Filme, Vorträge und eine queere Stadtführung.
Kern des Festivals sind natürlich die beiden langen Lesenächte am 29. und 30. Mai in der Bar jeder Sicht; hier stellen jeweils fünf Nachwuchsautor*innen ihre Bücher vor. Ergänzend dazu verhandelt eine Podiumsdiskussion am Samstag 100 Jahre queere Kultur zwischen den 1920er und den 2020ern – ein immerwährender Kampf um Sichtbarkeit und utopische Gegenentwürfe zu heteronormativen Traditionen. Zum Festival-Abschluss gibt’s am Sonntag noch eine Runde „queere Shorts“ in der Bar jeder Sicht: lokale Autor*innen lesen kurze Texte.
Foto: Pikria Gegelia
Das Festival findet auch an anderen Mainzer Orten statt: In der Buchhandlung „Erlesenes&Büchergilde“ gibt es am 27. Mai ein „Bücher-Speeddating“, das Stadtarchiv stellt am 28. Mai in einem Vortrag seine LGBTIQ*-Sammlung vor und das Cinémayence zeigt ebenfalls am 28. Mai die deutsche Filmkomödie „Sehnsucht in Sangerhausen“; der skurrile Episodenfilm spielt in der ostdeutschen Provinz, wo sich die Kellnerin Ursula in eine geheimnisvolle Musikerin aus der Großstadt verliebt. Außerdem wird am Sonntag zu einer queeren Stadtführung durch Mainz geladen.
Das Festival wird ehrenamtlich von einer Gruppe junger Menschen aus dem Literatur- und Kulturbereich organisiert; „Ziel ist es, queeren Stimmen mehr Sichtbarkeit zu verleihen und einen offenen kulturellen Raum für Begegnung zu schaffen“, sagt das Team.
27. – 31.5., Queere Lesenächte, Infos zu allen Veranstaltungen über barjedersicht.de/lesenaechte/ oder instagram.com/queerelesenaechte/