Act of Queerness
Entstanden im Rahmen eines Seminars der Universität zu Köln haben Studierende gemeinsam mit den Dozierenden Dr. Nora Probst und Theresa Gielnik eine queerfeministische Schau entwickelt, die historische Materialien neu kontextualisiert. Im Zentrum steht die queere (Bild-)Kultur im Spannungsfeld von Performance und gesellschaftlicher Ordnung – ein Feld, das von Sichtbarkeit, Aneignung und Widerstand geprägt ist. Dahingehend versteht sich die Ausstellung als Einladung zur Auseinandersetzung, zur Sensibilisierung und zum Perspektivwechsel.
Die Exponate dieser Ausstellung stammen aus unterschiedlichen Archiven, unter anderem aus der Theaterwissenschaftlichen Sammlung und dem Centrum Schwule Geschichte. Über ihre Funktion als historische Belege hinaus treten die Exponate als Akteure hervor, die queere (Bild-)Kulturen mitgeprägt haben und Erinnerungsräume erfahrbar machen.
Noch bis 1.9., „Acts of Queerness“, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln, Foyer, Universitätsstraße 33, Köln, Öffnungszeiten: Mo–Fr: 9–22 Uhr, Sa–So: 9–21 Uhr