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Foto: David Ertl, 2023 © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
4.) Olaf Nicolai, Camouflage/Torwand 1–3
[Croy, Kleff, Maier], 2023, Sammlung Marta, Dauerleihgabe, Privatsammlung Bielefeld, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024
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Foto: Marc Philip Seidel
2.) Aletheia Zoeÿs Kí, Illusionary Silence, 2024
Installation Skulpturen-Triennale Bad Ragartz, Schweiz, 2024, Courtesy die Künstlerin
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Foto: Laurin Schmid © Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
3.) Carsten Höller, Bonner Rutschbahn, 2018
Carsten Höller, VG Bild-Kunst, Bonn 2023
Bis 1. November lädt die Bundeskunsthalle dazu ein, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv zu erleben. Unter freiem Himmel und in öffentlich zugänglichen Innenräumen entsteht ein Parcours, der bekannte Werke mit neuen Positionen verbindet. Publikumslieblinge wie Jeppe Heins „Circular Appearing Rooms“ oder Carsten Höllers „Bonner Rutschbahn“ treffen auf Arbeiten, die Bewegung, Klang und Interaktion in den Mittelpunkt stellen. Auch Temitayo Ogunbiyis organisches Klettergerüst oder Olaf Nicolais Torwände greifen das spielerische Moment auf und verknüpfen es mit nachhaltigem Denken.
Nach dem Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit im Vorjahr rückt 2026 das Soziale in den Vordergrund: Zusammenhalt, Achtsamkeit und Austausch werden zum verbindenden Leitmotiv. Viele Arbeiten eröffnen neue Formen der Kommunikation – sei es über Klang, Sprache oder gemeinsames Handeln. So erzeugt Constantin Lusers „Protosaurus“ Töne, während Gerrit Frohne-Brinkmanns „Dirty Parrots“ zufällig Worte und Sounds kombinieren. Ólafur Elíassons „The collectivity project“ wiederum lädt dazu ein, gemeinsam aus LEGO®-Steinen zu bauen und so kollektive Bilder zu erschaffen.
Alle Werke oder Projekte beinhalten eine eigene Erzählung oder Vision, die es neben der Interaktion zu entdecken gilt. Sie machen deutlich, dass Offenheit sowohl dem individuellen als auch dem gemeinsamen Erleben dient und ein Miteinander, Toleranz und Sensibilität fördert, frei nach dem Motto „Was uns verbindet“. Somit können Verhaltensweisen und Denkmuster – manchmal spielerisch – hinterfragt werden.
bis 1.11., „Interactions“, Bundeskunsthalle, Museumsmeile Bonn, Helmut-Kohl-Allee 4, Bonn, www.bundeskunsthalle.de