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Bereits zum vierten Mal lädt Queermed zur Veranstaltungsreihe „re:Respekt“ ein, diesmal unter dem Motto „Nah dran. Weit gefasst. Individuelle und strukturelle Diskriminierung in der Gesundheitsversorgung“. Am 15. September geht es im Comedia Theater darum, wie Benachteiligung erlebt wird – und was sich ändern muss.
Zwei Panels beleuchten unterschiedliche Perspektiven. Über individuelle Diskriminierung sprechen Kübra Sekin und Raul Krauthausen, über strukturelle Diskriminierung Sibel Schick und Jonathan Czollek. Gründer*in und Moderator*in Samson Grzybek führt durch den Abend und spricht mit den Panelist*innen über ihre Arbeit, Erfahrungen und Forderungen an das Gesundheitssystem. Dabei sollen unterschiedliche Lebensrealitäten sichtbar werden – und die Menschen dahinter miteinander ins Gespräch kommen. Ein Büchertisch mit Werken der Panelist*innen und die Möglichkeit zum Signieren runden den Abend ab.
„re:Respekt“ wurde 2023 ins Leben gerufen. Das „re:“ erinnert an den E-Mailverkehr und steht für eine Antwort: Patient*innen und Selbstvertretende sollen Diskriminierung oder Gaslighting nicht widerspruchslos hinnehmen müssen. Im Mittelpunkt steht der Anspruch auf eine Gesundheitsversorgung, die Menschen ernst nimmt und ihnen auf Augenhöhe begegnet.
15.9., „re:Respekt“, Comedia Theater, Roter Saal, Vondelstraße 4-8, Köln, 19 Uhr,www.instagram.com/queermed_deutschland