Foto: GMfilms
Piet Baumgartner präsentiert mit „Bagger Drama“ ein Kleinod des Heimatfilms. Nur ist hier wenig so, wie #mensch es von einem Heimatfilm erwarten würde: Es gibt keine heile Welt, keinen Kitsch und keine einfachen Antworten. Dafür Bagger und einen schwulen Sohn.
Eine Familie hat gelernt, über vieles zu sprechen, nur nicht über Gefühle, Liebe oder Intimität. Der Familienbetrieb verlangt ihre volle Aufmerksamkeit: Bagger vermieten, verkaufen, reparieren. Alle müssen mitanpacken. Für Gefühle bleibt keine Zeit.
Dann verunfallt die Tochter tödlich. Und mit ihr zerbricht das fragile Gefüge der Familie. Der Sohn fühlt sich nicht verstanden und will lieber in die USA, als die Nachfolge des Betriebs anzutreten. Der Vater will vergessen und verliebt sich in die neue Chorleiterin. Die Mutter bleibt mit dem Hund allein im Einfamilienhaus zurück. Trauer führt zu Sprachlosigkeit. Handlungen ersetzen Aussprachen. Ratlosigkeit führt zu Missverständnissen, Missverständnisse zu Wut – und Wut zu Hass. Warum tun wir uns so weh, obwohl wir uns doch so sehr lieben?
„Bagger Drama“ erzählt von Menschen, die einander lieben und trotzdem nicht wissen, wie sie zueinander finden sollen. Ein neuer Heimatfilm mit suchenden Menschen, tanzenden Maschinen – und der Frage, ob #mensch sich selbst treu bleiben kann, wenn die eigene Familie etwas anderes von einem erwartet. Der Kinostart ist am 17. September.
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