Foto: Randee St. Nicholas
Whitney Houston
Anfang Juni startet in den Kinos ein Film, der nicht nur Hardcore-Fans der verstorbenen Sängerin interessieren dürfte.
Mit „How Will I Know“, „Step by Step“ und „My Love Is Your Love“ beherrschte Whitney Houston die Pop-Charts, mit „I Will Always Love You“ und „One Moment in Time“ wurde ihre Stimme zum Markenzeichen einer ganzen Ära. In den 1980er- und 1990er-Jahren war sie einer der größten Stars der internationalen Musikszene. Doch der Erfolg hatte eine Kehrseite. Nach ihrer Hochzeit mit Bobby Brown geriet Houston zunehmend in einen Kreislauf aus Drogenkonsum und persönlichen Krisen. Aus der gefeierten Sängerin wurde eine öffentliche Figur, deren Privatleben immer stärker die Schlagzeilen bestimmte. Die Reality-Soap „Being Bobby Brown“ aus dem Jahr 2005 trug wenig dazu bei, dieses Bild zu korrigieren – im Gegenteil.
Mit „I Look to You“ versuchte Houston 2009, musikalisch an ihre großen Zeiten anzuknüpfen. Das Album wurde zum Erfolg und nährte die Hoffnung auf eine Rückkehr zu alter Stärke. Doch die anschließende Tournee musste vorzeitig beendet werden; Houstons gesundheitlicher und persönlicher Zustand ließ eine Fortsetzung nicht zu. Am 11. Februar 2012 starb Whitney Houston mit nur 48 Jahren in einem Hotel in Los Angeles. Die Sängerin ertrank in einer Badewanne; als Todesursache wurden die Folgen einer Überdosierung festgestellt. Zurück blieb das Vermächtnis einer der prägendsten Stimmen der Popgeschichte – und die tragische Geschichte eines Weltstars, dessen außergewöhnliches Talent und persönlicher Absturz untrennbar miteinander verbunden bleiben.
In „WHITNEY. CAN I BE ME“ zeichnen die renommierten Dokumentarfilmer Nick Broomfield und Rudi Dolezal ein nicht-autorisiertes Biopic von Aufstieg und Niedergang der Diva. Am 8. Juni soll der Film in Deutschland starten, Versuche der Familie im Vorfeld, den Film einst zu verhindern blieben erfolglos.
