Bild: Domingo El Chino – „lovers20162“
„Queere Kunst ist meine Plattform, um die Welt zu feiern und gleichzeitig die Liebe in all ihren Formen und Identitäten wiederzuentdecken. Ich bin fest davon überzeugt, dass Kunst ein wortloser Dialog ist, der durch Schönheit und Ausdruck Herzen und Köpfe miteinander verbindet.“ Domingo El Chino
Im Spannungsfeld von Identität, Körper und Intimität entfalten sich neue künstlerische Narrative, die weniger behauptet als vielmehr sichtbar gemacht werden, fluide, vielschichtige Aushandlungen der Gegenwart.
Die von Julian Daynov kuratierte Ausstellung „QUEER UNFRAMING – Art Beyond Straight Lines – Hosted by BOLD“ zum Gallery Weekend bringt in der Torstraße 86 vom 29. April bis zum 3. Mai ein internationales Tableau künstlerischer Positionen aus Malerei, Skulptur und interdisziplinären Praktiken zusammen – und verschiebt dabei bewusst den Blickwinkel. Queere Perspektiven treten hier nicht als Randnotiz auf, sondern bilden das Gravitationszentrum der Schau. Besonders hat uns (schon vorab) die Kunst von Domingo El Chino gefallen. www.boldunite.com, www.instagram.com/julian_daynov
Über das Gallery Weekend Berlin: Schon seit 2005 zählt es zu den wichtigsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst in Europa. Jedes Frühjahr öffnen ausgewählte und angesagte Galerien in der deutschen Hauptstadt gleichzeitig ihre Pforten und präsentieren neue Ausstellungen international bekannter und aufstrebender Künstler*innen. Neben den oft als Happening inszenierten Werkschauen gibt es oft begleitende (queere!) Veranstaltungen wie Künstler*innengespräche, Partys und exklusive Previews. Statt an einem Ort verteilt sich das Geschehen über die verschiedenen Stadtteile – von Mitte über Kreuzberg und Neukölln bis Charlottenburg. www.gallery-weekend-berlin.de
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