Foto: P.C.P Fotografie
Der österreichische Fotograf P.C.P Fotografie operiert jenseits gängiger Blickregime und erzeugt mit seiner Kamera eine Intimität, die nicht inszeniert wirkt, sondern sich gleichsam zwischen Linse und Körper ereignet. Seine Akte entziehen sich konsequent dem Verdacht des Voyeurismus: Hier werden keine Körper ausgestellt, sondern Subjekte sichtbar, die ihre Schönheit wie ihre Fragilität selbstbestimmt preisgeben. Unlängst hatte er Vadim Romanov vor der Kamera.
„Über ein Jahr haben Vadim und ich schon regelmäßig geschrieben – und jetzt, bei meinem Berlin-Trip im März, haben wir uns endlich persönlich getroffen. Das Shooting? Einfach ein Riesenspaß! Vadim ist ein Profi durch und durch, dabei aber so locker und herzlich, dass man sich sofort wohlfühlt. Man merkt sofort: Er liebt, was er tut! Nach dem Shooting hat er mich noch durch Berlin geführt – kleiner Abstecher hier, Insider-Tipp da – und mir gezeigt, wo man wirklich die besten Rindsrouladen der Stadt bekommt. Ein Tag, der Arbeit und Vergnügen perfekt zusammengebracht hat.“
Über das Model: Der unter anderem in Berlin lebende gebürtige Russe Vadim Romanov zählt zu den international bekanntesten Darstellern der schwulen Pornografie. Doch Vadim ist weit mehr als eine Projektionsfläche der Branche: Als engagierter Fürsprecher der LGBTIQ*-Community und medial präsenter HIV-Aktivist nutzt er seine Sichtbarkeit, um Aufklärung und Akzeptanz voranzutreiben. Ein Mann also, dessen Wirken über das Offensichtliche hinausreicht – und dessen Engagement von bemerkenswerter Empathie getragen ist.
Foto: P.C.P Fotografie
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