Foto: P.C.P Fotografie
Der österreichische Fotograf P.C.P Fotografie hat sich eine erotische Bildsprache erarbeitet, die den klassischen Kanon der Aktfotografie ebenso reflektiert wie unterläuft.
Seine Arbeiten, etwa diese Bilder, die im Frühling dieses Jahres in Berlin entstanden sind, verweigern sich dem schnellen Konsum des Körpers und verschieben den Fokus vom Sichtbaren auf die Bedingungen des Sehens selbst. Über das hier zu sehende Fotoshooting verriet er uns Folgendes:
„Die Bilder entstanden im Berliner Tiergarten, der seit jeher auch ein Ort queerer Begegnungen und Sehnsüchte ist. Mit meiner Kamera wollte ich die besondere Atmosphäre dieses Raums einfangen: jene Momente des Suchens und Findens, die Begierde und Intimität zwischen Fremden sowie die Geschichten, die sich oft nur für einen flüchtigen Augenblick offenbaren.“
Seine Fotografien sind sinnlich, ohne in Gefälligkeit zu verfallen, intim, ohne Indiskretion zu erzeugen. Sie entfalten eine stille Spannung zwischen Sex und Zurückhaltung, zwischen Schnappschuss, Voyeurismus und Cruising. Gerade in dieser Ambivalenz gewinnen sie ihre ästhetische und emotionale Tiefe. Zuletzt stand auch Vadim Romanov vor seiner Kamera (wir berichteten).
Foto: P.C.P Fotografie
Foto: P.C.P Fotografie
Foto: P.C.P Fotografie
pcpfotografie, AthletonX, www.instagram.com/athleticx.guy, www.instagram.com/pcpfotografie
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