Kunsthandwerk und Ästhetik: Noch bis Dezember präsentiert das Museum Schloss Fürstenberg die Ausstellung „Der edle Akt. Porzellan und Erotik“.
Die (auch queere) Schau widmet sich der künstlerischen Auseinandersetzung mit Körperlichkeit, Intimität und Begehren im Medium Porzellan und eröffnet dabei differenzierte kunsthistorische wie zeitgenössische Perspektiven. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Arbeiten des Dresdner Künstlerduos Studio Studio Zschocke Böer (Sören Zschocke und Andreas Böer), Jury-Preisträger des „Hohenberger PorzellanIkons 2025“. In ihrem eigenen Atelier entstehen Porzellanwerke von hoher handwerklicher Präzision, die sich mit männlicher Intimität, Anziehung und queerer Identität auseinandersetzen. Ihre Arbeiten verbinden ästhetische Klarheit mit inhaltlicher Tiefe und erweitern den Diskurs um zeitgenössische Porzellankunst um wichtige gesellschaftliche Perspektiven.
„Der edle Akt. Porzellan und Erotik“ versteht sich als Beitrag zu kultureller Vielfalt und als Einladung zur reflektierten Betrachtung von Erotik als künstlerischem Ausdruck. Das Museum Schloss Fürstenberg heißt die queere Community ebenso wie alle kunstinteressierten Besucherinnen und Besucher ausdrücklich willkommen.
Bis 20. Dezember, „Der edle Akt. Porzellan und Erotik“, Museum Schloss Fürstenberg, www.fuerstenberg-schloss.com
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