Foto: Lamia Karic
Der 1997 in Göteborg geborene schwedische Singer-Songwriter singt über schwule Liebe, Verlust, Sehnsucht und die Dinge, die #mensch im Nachhinein gerne anders gemacht hätte.
„Goodbye to a Lover Again“ ist ein Lied über das, was alle (Singles tun) – und darüber, wie sie es tun. Der schwedische „X Factor“-Star Isak Danielson verarbeitet in seinem aktuellen Song persönliche Erfahrungen.
Ein Match, das nicht mehr antwortet. Ein Kuss, der bereits beim Entstehen nach Abschied schmeckt. Ein Mensch, der sich verliebt, während der andere innerlich längst den Koffer packt. Und doch liegt gerade in diesen kleinen und stillen Katastrophen eine ganze Welt. „Goodbye to a Lover Again“, unlängst erschienen, ist auf den ersten Blick eine beiläufige Geschichte über das Ende einer Affäre.
Doch je länger man dem schwedischen Sänger zuhört, desto deutlicher wird: Hier geht es um mehr als um einen einzelnen Abschied. Es geht um eine Form des Begehrens, die ständig in Bewegung bleiben muss, weil Nähe plötzlich gefährlicher wird als Einsamkeit. „Goodbye to a Lover Again“ ist kein ein Lied über das Ende einer Beziehung. Es ist ein Lied über die Unfähigkeit, endgültig irgendwo anzukommen. Vielleicht ist das der eigentliche Liebhaber im Titel: nicht der Mann, von dem #mensch sich verabschiedet, sondern die Idee, dass irgendwo noch der nächste wartet. Der nächste Kuss, die nächste Nacht, die nächste Möglichkeit, dass es diesmal anders wird.
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