Foto: Sony Music
Whitney Houston
Sie ist wieder da. Die Soulkönigin veröffentlichte gerade ein neues Album! Zwischen 1985 (erster Top-10-Hit in den USA: „You Give Good Love“) und 2001 (letzer Top-10-Hit in den USA: „The Star-Spangled Banner“) war Whitney Houston eine der ganz, ganz großen Diven in der Soul- und Popwelt.
Weltweit landete sie Hit auf Hit, mal mit Balladen – etwa 1992 mit der Coverversion von „I Will Always Love You“ – oder 1985 mit Discopop wie „How Will I Know“, das von Kritikern als „zu weiß“ kritisiert wurde. So richtig ernst genommen wurde Whitney allerdings erst 1998, als sie mit dem Urban-Pop-Album „My Love Is Your Love“ Standards setzte und gleich eine ganze Reihe weltweiter Hits veröffentlichte, unter anderem „It’s Not Right but It’s Okay“.
Die ersten Kratzer bekam ihr Image dann 2000, als sie am Flughafen mit Drogen erwischt wurde. Die Öffentlichkeit gab dafür ihrem Mann Bobby Brown die Schuld … und den Drogen die Schuld für die endlose Reihe an stundenlangen Verspätungen bei Konzerten, Talkshows und Konzerten, bei denen ihre Stimme viel von der Magie verloren hatte. 2002 versuchte sie nach einem (sehr erfolgreichen) „Greatest Hits“-Album ein Comeback, aber das Album „Just Whitney …“ und alle Singles wurden jedoch nur kleine Erfolge.
Dann wurde es richtig peinlich: Die Reality-Soap „Being Bobby Brown“ zeigte eine verwirrte, dürre, aggressive Frau, die weder sich noch ihre Ehe oder ihr Leben im Griff hat. Man konnte lachen oder weinen, aber von Whitney dem Superstar war nichts mehr übrig. Jetzt, 2009, will sie es noch mal wissen: ihr neues Soul-Album „I Look to You“ ist gerade veröffentlicht worden, unsere Anspieltipps sind „Nothin' But Love“, „Million Dollar Bill“ und „I Didn’t Know My Own Strength“. In den USA war Platz 1 drin!
