Foto: M. Rädel
Thomas Götz von Aust, Chantals House of Shame
„Auch in diesem Jahr wird queeren Musiker*innen und ihrer Kunst wieder eine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt“, freut sich dJury-Mitglied Thomas Götz von Aust.
Mitte Juni wird das Gretchen drei Tage lang Ort der „Berlin Music Video Awards“. Weder reines Festival noch bloße Preisverleihung, weder Szene-Treff noch Industrie-Showcase. Und doch von allem ein bisschen.
Seit ihrem ersten Mal 2013 haben sie sich längst aus dem Schatten klassischer Branchenpreise gelöst. Während andernorts die immergleichen Namen zirkulieren und Budgets über Sichtbarkeit entscheiden, kultiviert man hier eine andere Erzählung: das Musikvideo als anarchische Kunstform, als Spielwiese für Regisseurinnen, Editorinnen, Performer und visuelle Grenzgänger. Dass dabei ein Clip mit Minimalbudget neben einer Hochglanzproduktion bestehen kann, ist vom 11. bis zum 13. Juni weniger Behauptung als programmatischer Kern.
„Auch in diesem Jahr wird queeren Musiker*innen und ihrer Kunst wieder eine ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt“, freut sich dann auch Jury-Mitglied Thomas Götz von Aust. „Wie schon von Anfang an bin ich auch diesmal wieder als Jurymitglied dabei – und zwar, wie gewohnt, in der Kategorie Most Trashy“, verrät er schmunzelnd. www.berlinmva.com
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