Foto: Street-Art Berlin-Mitte / M. Rädel
Madonna
Die Sängerin inspiriert auch Künstler*innen der Street-Art-Szene, was dieses Bild aus Berlin zeigt.
Sie war eines der erfolgreichen Aushängeschilder des auf sein Comeback wartenden Klubs SchwuZ, nun erfreut die „Madonnamania“ im klasse Ausweichquartier, im Kreuzberger SO36.
Berlin kennt viele Partys, aber nur wenige sind so lustvoll, so überhöht und zugleich so liebevoll gemeint wie diese. Mitte April verwandelt sich der ehemalige Punk-Treff SO36 in einen schillernden Tempel der Popkultur: Die „Madonnamania“ feiert am 11. April die Queen of Pop – nicht nostalgisch, sondern lebendig, widerspenstig, queer und laut.
Madonna war nie nur Musik. Die „Like a Prayer“-Sängerin ist Projektionsfläche, Provokation, Zuflucht. Für Queers eine Verbündete, für Moralwächter dank „Justify My Love“, „Girl Gone Wild“ und „Erotica“ ein Ärgernis, für die Popgeschichte ein unumkehrbarer Einschnitt. Dass ausgerechnet das SO36, einst Brutstätte politischer Subkultur und musikalischer Grenzüberschreitungen, zum Schauplatz dieser Huldigung wird, ist kein Zufall. Hier treffen sich „Open Your Heart“-Pop-Appeal & „Music“-Elektro-Punk-Attitüde, „Vogue“-High-Gloss & „Into the Groove“-Schweiß, „Hung Up“-Disco & „Frozen“-Avantgarde. Ein queeres Manifest mit Beats, Glitzer und „Rebel Heart“ Kaey!
11.4., „Madonnamania“, SO36, Oranienstraße 190, U8 Kottbusser Tor, lohnt ab 23:30 Uhr
Foto: Warner Music
Warum liegt hier Stroh? Die erste „Madonnamania“ fand 2000 im SchwuZ, damals noch am Mehringdamm beheimatet, statt. Die Sängerin setzte damals voll auf eine (enorm erfolgreiche) Mischung aus Country und Elektro. Und das unterstrichen auch die Pressebilder ... www.madonna.com
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