Foto: WrestleFest.eu
Im Wonnemonat Mai wird Berlin einmal mehr zum sportlichen Safe Space einer Szene, die Körper, Identität und Gemeinschaft neu verhandelt: Das WrestleFest Europe erfreut vom 13. bis 17. Mai! Was im vergangenen Jahr als vielversprechende Premiere begann, etabliert sich nun als ein Fixpunkt im Kalender.
Fünf Tage lang verschränken sich hier sportliche Praxis und soziale (queere) Utopie. Auf den Matten wird gerungen, gegriffen, gekontert – doch ebenso wird gelernt, geteilt und zugehört. Das Programm bewegt sich bewusst zwischen Offenheit und Expertise: „Open Mats“ laden zum niederschwelligen Ausprobieren ein, Workshops vertiefen Technik und Körperverständnis, während Sessions in Wrestling, Grappling und Kickboxen Anfänger*innen wie Fortgeschrittene gleichermaßen adressieren. Es ist ein Raum, in dem Leistungsdenken nicht verschwindet, aber neu codiert wird – jenseits starrer Normen von Stärke und Geschlecht.
Den Auftakt bildet am 13. Mai die Opening Night im Gretchen – ein Abend, der sich weniger als klassisches Eröffnungsformat denn als performatives Versprechen versteht. Zwischen Show, Klubkultur und interaktiven Momenten verdichtet sich hier die Atmosphäre eines Festivals, das nicht nur Sportereignis, sondern auch soziales Labor sein will. WrestleFest Europe ist damit mehr als eine Aneinanderreihung von Trainings und Kämpfen. Es ist ein Ort der Begegnung, an dem sich queere Körperlichkeit als Praxis und als Politik zugleich zeigt – kraftvoll, verletzlich, kollektiv. www.wrestlefest.eu
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