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Der Psychoanalytiker John Bowlby und die Psychologin Mary Ainsworth haben lange Zeit in der Beziehungsforschung gearbeitet und 1969 ihre damals revolutionäre „bindungstheoretischen Konzepte“ vorgestellt, nach der „Menschen ein angeborenes Bedürfnis haben, enge emotionale Beziehungen zu einer sicheren Bezugsperson aufzubauen“.
Diese Erkenntnis allein macht das Führen von Beziehungen aber nicht leichter. Die Vortragsreihe der Aids-Hilfe Mainz beschäftigt sich daher unter dem Titel „Beziehungen gestalten – raus aus der Einsamkeit“ im September mit der wichtigen Frage, wie Beziehungen erfolgreich gestaltet werden können. Der Diplom-Psychologe Leon Steffen Taubert erklärt unter Einbeziehung der „bindungstheoretischen Konzepte“, wie man mit anderen Menschen in Beziehung treten kann, wieviel Nähe man benötigt, aber auch, wie man eigene Grenzen klar kommuniziert. „Das Erkennen eigener Bindungsgewohnheiten bietet die Chance, einen neuen Umgang mit Freundschaften und sexuellen Beziehungen zu entwickeln“, heißt es in der Ankündigung.
Tipp: am 28. September, lädt die Aids-Hilfe Mainz in Kooperation mit dem Gesundheitsamt Mainz-Bingen außerdem zu einer anonymen und kostenfreien Testaktion auf HIV, Hepatitis und Syphilis in der Bar jeder Sicht.
2.9., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr, 28.9., Testabend, Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 14 – 17 Uhr, aidshilfemainz.de