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Die Anonymität und Bequemlichkeit beim Online-Dating ist für viele eine attraktive Möglichkeit für unverbindlichen Sex: Wie beim Online-Shopping mal eben von der Couch aus ein bisschen browsen, aussieben und dann bestellen, ohne sich vorher größer bewegen zu müssen.
Davon abgesehen, dass die Realität meist ein wenig anders und oftmals auch frustrierender aussieht, wird Online-Dating in den letzten Monaten zusehend zum gefährlichen Spiel. Immer häufiger kommt es vor, dass Dating-Portale von queerfeindlichen Kriminellen genutzt werden, um mit Schwulen vermeintliche Dates zu vereinbaren, die sich dann als gefährliche Hinterhalte entpuppen und meist gewalttätig enden. Das kann im Übrigen auch außerhalb von Online-Dates passieren.
Der FLC lädt zu einem Infoabend mit Polizist Alexander Brandau, einem der Ansprechpersonen für Queers bei der Frankfurter Polizei. Zusammen mit dem Fachmann wird erläutert, auf was man achten sollte, damit das Sex-Date nicht zur Gewalt-Falle wird.
1.9., bASIS, Lenaustr. 38, Frankfurt, 19 Uhr, flc-frankfurt.de