Bild: Bobbypills Umedia
Was wäre, wenn plötzlich ein Virus ausgerechnet schwule Männer hetero machen würde? Genau mit dieser herrlich absurden Prämisse spielt „Jim Queen“ – eine freche Animationskomödie für Erwachsene, die mit viel Witz und bissiger Satire die queere Gegenwartskultur auf den Kopf stellt.
Fitness-Influencer Jim ist der gefeierte Muskelstar der legendären „Gym Queens“. Doch als er sich mit der rätselhaften „Heterose“ infiziert, verliert er über Nacht seinen Status, seine Fans und fast sein gesamtes soziales Umfeld. Sein letzter verbliebener Follower ist ausgerechnet der frisch geoutete Twink Lucien. Gemeinsam machen sich die beiden auf eine turbulente Mission, um ein Heilmittel zu finden und damit nicht nur Jim, sondern die gesamte Community zu retten.
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Die Regisseure Marco Nguyen und Nicolas Athané greifen dabei auf ihre Erfahrungen aus der Pariser LGBTIQ*-Community zurück und liefern eine rasante, pointierte Satire über Heteronormativität, Schönheitsideale und die oft unausgesprochenen Regeln innerhalb der schwulen Community. Trotz aller Gesellschaftskritik verliert der Film nie seinen Humor und feiert die Vielfalt mit jeder Menge Herz und augenzwinkernder Selbstironie. Seine Weltpremiere feierte „Jim Queen“ in der Sektion „Midnight Screenings“ der Internationalen Filmfestspiele von Cannes 2026, wo der Film sowohl für die Caméra d’Or als auch für die Queer Palm nominiert wurde. Ein herrlich schräger, mutiger und überraschend kluger Film, der zum Lachen bringt und ganz nebenbei zeigt, wie farblos eine Welt ohne Regenbogen wäre. Nach seiner umjubelten Weltpremiere bei den diesjährigen Filmfestspielen von Cannes startet „Jim Queen“ am 24. September im Verleih von capelight pictures in den deutschen Kinos.
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