Foto: @berlinblick
Ein Körper kann schön sein. Aber er kann auch etwas erzählen. Von Selbstbewusstsein und Verletzlichkeit, von Begehren und Distanz, von dem Wunsch, gesehen zu werden – und von der Lust am Spiel mit dem Blick. Genau in diesem Zwischenraum bewegt sich die Fotografie von BerlinBlick.
Die Menschen auf den Bildern sind keine beiläufigen Erscheinungen. Sie werden zu sinnlichen Statuen, zu Körpern mit Präsenz. Licht modelliert Schultern, Rücken und Gesichtszüge, Haut wird zur Projektionsfläche, Posen zur Sprache. Manche Fotografien wirken fast klassisch, andere überraschend modern. Und immer bleibt dieses Gefühl: #Mensch schaut hin – und schaut gern noch einmal. So auch bei dieser neuen Fotostrecke. Über sie verrät der Künstler: „Andy stand nicht zum ersten Mal für ein Shooting vor meiner Kamera. Dieses Mal war es aber irgendwie noch entspannter, lockerer und kreativer. Andy war bestens gelaunt und wir hatten wieder jede Menge Spaß beim Shooting. Genau das sieht man auch in den Bildern.“
Nacktheit ist schließlich nie nur Nacktheit. Sie kann Intimität bedeuten, Selbstermächtigung, Provokation oder schlicht die Entscheidung, den eigenen Körper nicht länger verstecken zu wollen. In der Fotografie wird daraus ein Spiel zwischen dem, der sich zeigt, und dem, der schaut. BerlinBlick interessiert sich für dieses Spiel. Die Bilder sind sinnlich, ohne zwangsläufig laut zu werden. Sie setzen auf Ästhetik, auf Körperlichkeit und auf jene eigentümliche Spannung, die entsteht, wenn ein Mensch für einen Moment ganz bewusst zum Bild wird. www.berlinblick.com
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