Claude Alexandre – Le repos (Die Ruhepause), Dominique, 1974, Silbergelatineabzug, Stempel auf der Rückseite, 23,5 x 16,5 cm
Körper und Lust: Claude Alexandre (1940 – 2010) war eine der bedeutendsten französischen Fotografinnen. Ihre Kunst ist nun in Paris zu sehen – und zu erwerben.
In der Zeit der sexuellen Befreiung des 20. Jahrhunderts entdeckte sie die Fotografie für sich und begleitete mit ihrem scharfen Blick die Versuche, die neue sexuelle Ordnung zu hinterfragen: Homosexualität, Fetischismus, Sadomasochismus, Infantilismus, Transvestitismus und Transgender.
„Der Körper ist eine Obsession – oder vielmehr das, was im Körper steckt. Doch was befindet sich in diesem Körper, hinter der physischen Erscheinung? Das ist ein riesiges Forschungsfeld, das niemals endet“, sagte Claude Alexandre einmal über das, was sie interessiert, was sie mit der Kamera zur Kunst machte.
Jetzt im Herbst, ab Oktober, werden rund sechzig historische Fotografien präsentiert, jeweils mit dem Stempel und teilweise auch mit der Unterschrift der großartigen Alexandre versehen. Sollte #mensch sich gönnen, wenn in Paris.
1. Oktober bis 29. November, Claude Alexandre: „Fotografien 1974 – 1990“, Galerie Au Bonheur du Jour, Nicole Canet, 1 rue Chabanais, 75002 Paris, www.aubonheurdujour.net/expositions
Wir sind auch auf Instagram:
