Sam Smith
Heute ist es so weit, Sam Smith veröffentlicht sein neues Werk, ein Album, auf das all die Fans weltweit lange warten mussten. „Hazel Eyes“, das neue Album nach „Gloria“ (2023), erscheint am 21. August. Ein Video daraus kannst du unten hier bei uns ansehen und anhören. Es geht hier aber nicht nur um Klänge ...
Sam Smith kommt zurück – und irgendwie fühlt sich das an wie eine kleine Feier. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur neue Musik, sondern auch etwas, das im Pop noch immer erstaunlich selten selbstverständlich ist: ein kräftiger, queerer Körper, der sichtbar sein darf, ohne sich dafür zu rechtfertigen. Smith ist da: weich, groß, sinnlich, manchmal ein bisschen wie ein süßes Bärchen – und zugleich eine der großen Popstimmen unserer Zeit.
Gerade darin liegt die politische Kraft dieser Sichtbarkeit. Queere Menschen, insbesondere Menschen mit Körpern jenseits der gängigen Schönheitsnormen, werden noch immer viel zu oft betrachtet, bewertet und eingeordnet. Smith verweigert sich diesem Blick. Der Körper wird nicht zum Problem erklärt, das gelöst werden muss. Das ist Body Positivity in ihrer schönsten Form: #Mensch muss seinen Körper nicht erst lieben, um das Recht zu haben, in ihm glücklich zu sein. Und vielleicht ist genau das die eigentliche queere Utopie: nicht ständig kämpfen, erklären oder provozieren zu müssen. Sondern einfach da zu sein. Verliebt zu sein. Sexy zu sein. Musik zu machen. Großartig auszusehen. Also ja: Wir dürfen uns freuen auf „Hazel Eyes“. Auf neue Lieder, neue Bilder, neue Sam-Smith-Momente. Auf einen Popstar, der uns daran erinnert, dass ein Körper nicht kleiner werden muss, damit ein Mensch groß sein darf.
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