Foto: M. Rädel
Neben der Demonstration und Abschlusskundgebung am 25. Juli wird der Berliner CSD an noch einem Tag für LGBTIQ*-Sichtbarkeit sorgen.
Es tut sich was! Eine wesentliche Neuerung dieses Jahr betrifft die Ausweitung des CSD-Programms: Erstmals beginnt das Berliner Veranstaltungswochenende bereits am Freitag.
Am 24. Juli ist eine Versammlung am Brandenburger Tor geplant, bei der drei Bühnen bespielt werden. Zwischen etwa 18 und 23 Uhr soll ein vielfältiger Demokratieabend stattfinden, der musikalische Darbietungen, künstlerische Performances sowie politische Beiträge miteinander verbindet. Details zum konkreten Ablauf wollen die Veranstalter*innen erst kurz vor dem CSD veröffentlichen. „Einige Kräfte wünschen sich, dass wir leiser oder kleiner werden. Das Gegenteil ist der Fall: Mit dem zusätzlichen Freitag schreiben wir Geschichte und werden alles dafür tun, Demokratie und Menschenrechte stärker denn je zu verteidigen.“, so CSD-Vorstandsmitglied Thomas Hoffmann.
Schon vormerken könnt ihr euch auch, dass es wieder eine CSD-Party geben wird, die fünfte „House of Pride“ steigt am 25. Juli ab 21 Uhr in den Aquahöfen.
Was bedeutet eigentlich CSD? Jeden Sommer erinnert die queere Community weltweit mit Demos, Paraden und Straßenfesten an die Ereignisse des Jahres 1969 in New York in der Christopher Street. Auslöser waren die Aufstände rund um die Bar „Stonewall Inn“, bei denen sich queere Menschen über mehrere Tage hinweg gegen wiederholte Polizeirazzien zur Wehr setzten. Die Proteste gelten heute als Wendepunkt und Ausgangspunkt der modernen LGBTIQ*-Bewegung.
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