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Im zugegeben vielstrapazierten Begriff „Achtsamkeit“ steckt ein wahrer Kern: Es geht im Grunde genommen um nichts mehr als um die Aufmerksamkeit für seinen Körper. Allerdings bedarf es zur richtigen Beantwortung der Frage nach dem „Was tut mir gut?“ einer gewissen Übung. Am Anfang steht dabei immer die Frage nach dem aktuellen Befinden, was aber nicht gleich Bewerten oder gar Verurteilen bedeutet. Eine objektiv-nüchterne Beobachtung – die will gelernt sein. Dazu gehört auch der Blick auf die eigenen Ressourcen.
Im Rahmen der monatlichen Vortragsreihe der AIDS-Hilfe Frankfurt geht es am 11. März um den gesunden Umgang mit den eigenen Ressourcen. Die einfache Frage, die der Workshop stellt, lautet: Was lässt uns stabil und gesund sein? Dazu gehört ein ganzheitlicher Blick auf die unterschiedlichen Qualitäten verschiedener Ressourcen und die Erforschung der eigenen Kraftquellen, um den täglichen Anforderungen auch langfristig gewachsen zu sein. Der Frankfurter Diplom-Sportwissenschaftler und Kinesiologe Wolfgang Schaub-Niederdraeing erklärt außerdem, wie man Ressourcen pflegen, schützen und sogar erweitern kann, um damit ungeahnte Heilungsmöglichkeiten zu erfahren.
Zum zweiten Termin am 18. März bringt Prof. Dr. med. Christoph Stephan von der Uniklinik Frankfurt neueste Erkenntnisse zu HIV und anderen STIs von der CROI-Konferenz, dem weltweit wichtigsten Expert*innentreffen zum Thema. Unter anderem gibt’s Infos zu den neuesten Entwicklungen aus der klinischen Forschung zu Therapieansätzen und Präventionsmöglichkeiten wie PrEP oder DOXY PEP.
11. und 18.3., Maincheck, Friedberger Anlage 24, Frankfurt, 19:30 Uhr, frankfurt-aidshilfe.de/de/frankfurter-vortraege