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Dass HIV-positive Menschen generell im Gesundheitssystem verschiedenen Diskriminierungen und Stigmatisierungen ausgesetzt sind, ist leider immer noch Realität. Nicht selten bekommen HIV-Positive beim Zahnarzt immer den letzten Termin des Tages – als Grund werden besondere Hygienemaßnahmen angegeben. Liegt das an mangelndem Wissen oder fehlendem Willen zur Veränderung?
Kerstin Mörsch von der Kontaktstelle „HIV-bezogene Diskriminierung“ der Deutschen Aidshilfe erklärt in ihrem Vortrag anhand konkreter Fälle verschiedene Schritte und Möglichkeiten, sich zu beschweren, aber auch, wo man Unterstützung finden kann. Kerstin Mörsch berät Menschen, die Diskriminierung erfahren und setzt sich für strukturelle Veränderungen ein – insbesondere im Gesundheitswesen. Ihr Vortag wird im April sowohl in der Vortragsreihe der Aids-Hilfe Mainz und der Frankfurter AHF zu hören sein.
7.4., Bar jeder Sicht, Hintere Bleiche 29, Mainz, 19 Uhr, barjedersicht.de, aidshilfemainz.de
8.4., Maincheck, Friedberger Anlage 24, Frankfurt, 19:30 Uhr, frankfurt-aidshilfe.de/de/frankfurter-vortraege
27.4., Tests auf HIV, Hepatitis und Syphilis, anonymer, kostenfreier Test ohne Anmeldung von der AIDS-Hilfe Mainz und dem Gesundheitsamt Mainz in der Bar jeder Sicht, 14-17 Uhr