Foto: Magnific / CC0 / wirestock
„Wir gedenken. Wir erinnern. Wir bleiben sichtbar.“ – Unter diesem Leitgedanken erinnert die queere Community in München an die Verfolgung homosexueller Menschen während der NS-Zeit.
Am 20. Oktober 1934 fand in München eine der frühen großen Razzien der Nationalsozialisten gegen homosexuelle Männer statt. Die Verfolgung queerer Menschen gehört zu den dunklen Kapiteln der NS-Geschichte. Mit einer öffentlichen Gedenkveranstaltung erinnert die Münchner Community heute an die Betroffenen und setzt zugleich ein Zeichen für Erinnerungskultur, Sichtbarkeit und Solidarität. Der Münchner Löwen Club (MLC) ruft deshalb seine Mitglieder, Freund*innen und Unterstützer*innen dazu auf, an der Gedenkveranstaltung des Forum Queeres Archiv München teilzunehmen.
Die Veranstaltung findet heute, am 20. Oktober, um 19 Uhr am Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Lesben und Schwulen am Oberanger, Ecke Dultstraße, statt. Im Anschluss ist bis 20 Uhr ein gemeinsamer Kerzen-Gedenkzug geplant. Das Gedenken erinnert nicht nur an das erlittene Unrecht und die Verfolgung der damaligen Zeit. Es macht auch deutlich, wie wichtig es ist, queere Lebensrealitäten sichtbar zu halten, die Geschichte der Verfolgten zu bewahren und sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen. forummuenchen.org/veranstaltungen/oktobergedenktag
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