Foto: Alexander Deeg
Sub München
„Für mich war und ist das Sub seit vielen Jahren ein Ankerplatz, um Freunde zu treffen, für Ehrenamt, Gruppen und einfach Freizeit, aber auch ein Ort für neue Trends in der queeren Community“, so Norbert Hauptfleisch, der seit 1987 dabei ist.
Zum 40. Geburtstag rückt das Sub im September jene ins Licht, die sonst eher im Hintergrund wirken: die ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen des Münchner schwul-queeren Zentrums. Sie tragen einen großen Teil der täglichen Arbeit, organisieren, helfen, begleiten und halten den Betrieb mit ihrem Engagement lebendig.
Ihnen widmet das Sub eine Fotoausstellung „40 Jahre, 40 Gesichter“ – als Würdigung und als sichtbares Zeichen dafür, dass ein Zentrum wie dieses nicht allein von seinen Räumen und Angeboten lebt, sondern vor allem von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Der Fotograf Alexander Deeg hat ihre Porträts festgehalten und damit den Blick auf diejenigen gelenkt, die sonst selten selbst im Mittelpunkt stehen. Eröffnet wird die Ausstellung „40 Jahre, 40 Gesichter“ am Donnerstag, 3. September, um 19 Uhr mit einer Vernissage. Ein Abend, an dem die Gesichter hinter dem Engagement zu den eigentlichen Protagonist*innen werden.
Hintergrundwissen: Seit 1986 ist das Sub eine zentrale Anlaufstelle der Münchner LGBTIQ*-Community. Aus dem einst von schwulen Aktivisten gegründeten Verein ist eine professionell arbeitende Organisation mit psychosozialer Beratung, Angeboten zu sexueller Gesundheit, Fortbildungen und einer Fachstelle gegen Diskriminierung und Gewalt geworden. Auch kulturell ist das Sub ein wichtiger Ort. Mit den wachsenden Aufgaben ging eine zunehmende Professionalisierung einher – doch das Ehrenamt blieb ein Fundament des Vereins: 180 Ehrenamtliche stehen heute 17 Hauptamtlichen gegenüber. Sie engagieren sich im Vorstand, betreiben das Café und unterstützen Projekte wie die „Rainbow Refugees“ oder die HIV/STI-Präventionsgruppe S’AG. subonline.org
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